Mobile Anwendung zur Kommunikation von schulrelevanten Informationen

Titelbilder der Maturaarbeit

Zusammenfassung

Durch diese Arbeit wurde klar aufgezeigt, dass von Seite der Schüler ein grosses Bedürfnis besteht, per Smartphone-Applikation über schulrelevante Informationen, wie z. B. Stundenausfälle, informiert zu werden. In einer Umfrage an der KSS gaben 78 % der befragten Personen an, dass sie eine mobile Applikation, die diesen Dienst bieten würde, auf ihr Smartphone herunterladen und installieren wür-den. Gegenüber dem jetzigen Informations-Medium der KSS, dem Anschlagbrett, bietet eine solche digitale Lösung enorme Vorteile. Die Informationen gelangen praktisch in Echtzeit zum Schüler, und sie können auf den Schüler spezifisch zugeschnitten werden.
Für die Entwicklung einer App mit dazu benötigtem Serverprogramm und Anwendung für das Schul-sekretariat wurde als Hilfsmittel zuerst ein Vorgehensmodell für den Softwareentwicklungsprozess zugezogen. Dies bedurfte zuerst einer Analyse diverser Modelle. Anhand des gewählten Modells und verschiedener Programmiersprachen wurden nun die angestrebten Funktionen programmiert und op-timiert. Nun steht eine Infrastruktur bereit, zumindest für eine kurze Testphase, eingesetzt zu werden.
Um den Entwicklungsprozess zu vereinfachen wurden zuerst diverse Vorgehensmodell zum Software-entwicklungsprozess analysiert, eines davon ausgewählt und danach mithilfe von diesem entwickelt.
Zurzeit beschränkt sich die App ausschliesslich auf die Absenzen-Funktion, dafür wurde darauf geach-tet, dass diese auf einer soliden Basis aufbaut, sodass die Grundelemente und zahlreiche Sicherheits-vorkehrungen in vollem Umfang vorhanden sind. Die App kann somit ohne weiteres zu einem späte-ren Zeitpunkt und ohne grossen Aufwand mit neuen Funktionen erweitert werden.
Aus Sicherheitsgründen darf auf einem Computer einer kantonalen Schule eine x-beliebige Anwen-dung nicht ohne weiteres ausgeführt bzw. installiert werden. Sie bedarf zuerst einer Zertifizierung durch den Kanton; für diesen Prozess muss mit einer Wartezeit von zwei Monaten gerechnet werden. Eine allfällige Testphase könnte demnach im April/Mai 2012 stattfinden.